Norddeutsche Vermögensanlage

Die Norddeutsche Vermögensanlage GmbH & Co. KG mit Sitz in Hamburg legte mehr als 90 Schiffsfonds auf. Die Schifffahrt geriet 2008 im Zuge der Finanzkrise selbst in Schwierigkeiten und kämpft mit wirtschaftlichen Problemen.

Die Norddeutsche Vermögensanlage legte u.a. folgende Schiffsfonds auf:

  • NV Schiffsbeteiligung 87 MS Northern Enterprise
  • NV Schiffsbeteiligung 88 MS Northern Magnum
  • NV Schiffsbeteiligung 89 MS Northern Magnitude
  • NV Schiffsbeteiligung 90 MS Northern Majestic
  • NV Schiffsbeteiligung 91 MS Northern Monument
  • NV Schiffsbeteiligung 92 MS Northern Julie
  • NV Schiffsbeteiligung 93 MS Northern Jade
  • NV Schiffsbeteiligung 94 MS Northern Decency
  • NV Schiffsbeteiligung 95 MS Northern Delicacy


Schiffsfonds galten lange Zeit als sichere Kapitalanlage. Doch seit der schweren und immer noch anhaltenden Krise der Schifffahrt zeigt sich, dass viele Schiffsfonds in finanzielle Schieflage geraten sind. Anleger von Schiffsfonds, die angesichts der schwierigen Situation um ihr eingesetztes Kapital fürchten, müssen aber nicht tatenlos zuschauen, sondern sollten sich an einen versierten Anwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden, der ihre Ansprüche auf Schadensersatz überprüfen kann.
„Die Erfahrung zeigt, dass die Anlageberatung in vielen Fällen fehlerhaft war. Bei einer ordnungsgemäßen Beratung müssen die Anleger auf alle wirtschaftlichen Risiken der Kapitalanlage bis hin zum Totalverlust hingewiesen werden. Ist dies nicht geschehen, spricht man von Falschberatung, die den Anspruch auf Schadensersatz begründet. Außerdem müssen die Anleger auch über die Rückvergütungen die die Bankberater für die Vermittlung der Anlage erhalten, aufgeklärt werden“, erklärt Jens Reime, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. Ob ein Anspruch auf Schadensersatz besteht, muss im Einzelfall geprüft werden.

Rechtsanwalt Jens Reime
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