FHH Fonds Nr. 16 MS „Andalusia“ – MS „Anglia“ GmbH & Co. Containerschiff KG: Fachanwalt prüft Ihre Ansprüche

Aktuelles          Am 21. Februar 2013 ist beim Amtsgericht Hamburg das Insolvenzverfahren über das Vermögen der FHH Fonds Nr. 16 MS "Andalusia" – MS "Anglia" GmbH & Co. Containerschiff KG (An der Alster 45, 20099 Hamburg; HRA 99435) eröffnet worden (Az.: 67b IN 16/13). RA Burckhardt Reimer, dem bereits im Insolvenzeröffnungsverfahren am 15. Januar 2013 die vorläufige Zwangsverwaltung übertragen wurde, ist nun auch zum Insolvenzverwalter berufen worden. Forderungen der Insolvenzgläubiger sind bis zum 12. April 2013 unter Beachtung des § 174 InsO beim Insolvenzverwalter anzumelden. Wer Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin hat, wird aufgefordert, nicht mehr an diese zu leisten, sondern nur noch an den Insolvenzverwalter. Termin zur Gläubigerversammlung, in der auf der Grundlage eines Berichts des Insolvenzverwalters über den Fortgang des Verfahrens beschlossen wird (Berichtstermin) und Termin zur Prüfung der angemeldeten Forderungen (Prüfungstermin) ist am Dienstag, 14. Mai 2013, 09:30 Uhr, im Gebäude des Amtsgerichts Hamburg, Sievekingplatz 1, 20355 Hamburg, 4. Etage, Sitzungssaal B405.

Gründung           Anlageobjekte sind zwei Vollcontainerschiffe der Sub-Panamax-Klasse. Die KG wird gesetzlich vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin, die im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 87717 eingetragene FHH Fonds Nr. 16 MS "Andalusia" - MS "Anglia" GmbH (An der Alster 45, 20099 Hamburg), diese vertreten durch die Geschäftsführer Christian Suhr und Olaf Staats.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen        Die Gesellschaft hat die zwei Containerschiffe am 30. Dezember 2003 für je 29,4 Mio. USD übernommen. Schon 2010 beliefen sich die Verbindlichkeiten der Gesellschaft auf fast 14 Mio. Euro. Nun droht den Fondsanlegern der Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Möglichkeiten der Anleger           In der derzeitigen Situation ist allen Anlegern zu empfehlen, ihre Schadensersatzansprüche durch einen Fachanwalt prüfen zu lassen. Diese können ggf. gegen diejenigen, die für die Prospekte, die Initiierungen und den Vertrieb der Anteile verantwortlich waren, geltend gemacht werden. Zu prüfen ist stets der Einzelfall.

Die folgende Übersicht nennt die häufigsten Fehler:

  1. kein Hinweis auf Totalverlustrisiko, fehlende Eignung zur Altersvorsorge, lediglich das physische Untergangsrisiko des Schiffes wurde benannt
  2. kein Hinweis auf jederzeitige Verkaufsmöglichkeiten wegen Mindestlaufzeiten der gesellschaftsrechtlichen Beteiligung, die danach nicht auf einem geregelten Zweitmarkt für "gebrauchte" Fondsbeteiligungen veräußert werden können
  3. keine Informationen über konjunkturell bedingte Risiken schwankender Charterraten wegen massiven Ausbaus der weltweiten Containerflotte
  4. keine Information über Gewinne von Gründungsgesellschaftern
  5. versteckte und verschleierte Informationen über Verwendung der Anlegergelder, es ist nicht klar, wie viel in die Substanz und wie viel in Kosten und Dienstleistungen investiert wird
  6. keine Informationen über die wahre Natur der Ausschüttungen, Ausschüttungen sind keine Gewinne
  7. keine Informationen über Verflechtungen und Beteiligungen der „Hintermänner“ des Fonds, um Interessenkonflikte zu erkennen, keine Informationen über Betriebskosten und Fremdwährungsrisiko
  8. keine Infomationen über Rückvergütungen und Provisionen

Angebot         Unsere Kanzlei tritt seit Jahren in solchen und ähnlichen Fällen erfolgreich für die Belange geschädigter Anleger ein. Gern stehen wir Ihnen für ein kostenfreies Erstgespräch zur Verfügung, in dessen Rahmen erste orientierende Einschätzungen auch hinsichtlich der zu erwartenden Kosten gegeben werden. Sie können zur Vorbereitung darauf unseren Fragebogen anfordern oder hier downloaden. Selbstverständlicher Bestandteil unserer Vertretung von Anlegerinteressenten ist für Rechtsschutzversicherte die Übernahme der Deckungsanfrage und des sonstigen Schriftverkehrs mit den Versicherern.

Jens Reime
Fachanwalt für Versicherungsrecht und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Innere Lauenstraße 2 / Eingang Heringstraße
02625 Bautzen
Tel. / Fax: 03591 29961 - 33 / - 44
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