MS KING ROBERT Schifffahrts GmbH & Co. KG von König und Cie. Meldet Insolvenz an

Aktuelles            In dem Insolvenzeröffnungsverfahren (Az.: 67e IN 46/13) über das Vermögen der im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRA 106817 eingetragenen MS "KING ROBERT" Schifffahrts GmbH & Co. KG, Axel-Springer-Platz 3, 20355 Hamburg wurde am 21. Februar 2013 RA Burckhardt Reimer (Gänsemarkt 45, 20354 Hamburg) zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Hintergründe          
Der Schiffsfond, der in das 170.500 tdw fassende Fondsschiff MS „King Robert“ investierte, wurde im Jahr 2008 vom Emissionshaus König & Cie. aufgelegt. Da die Reederei Sanko Steamship im Jahr 2012 Insolvenz anmelden musste, fiel für die MS „King Robert“ ihr Charterer weg. Aufgrund der Krise in der Containerschifffahrt war und ist es schwierig kostendeckende neue Charterverträge abzuschließen. Auch der MS „King Robert“ gelang es nicht, wenigstens die laufenden Kosten und die Kosten für den Kapitaldienst aufzubringen. Mit der Insolvenz droht für die Anleger jetzt der Totalverlust ihrer Kapitalanlage.

Möglichkeiten der Anleger           Fondsanleger haben unter Umständen Anspruch auf Schadensersatz gegenüber denjenigen, die für die Prospekte, die Initiierungen und den Vertrieb der Anteile verantwortlich waren. Die Erfolgsaussichten sind gut, solange Anleger die Verjährungsfristen nicht verstreichen lassen. Insbesondere wenn die Vermittlung durch eine Bank erfolgt ist, sind die Chancen gut.

Zu prüfen ist stets der Einzelfall.

Die folgende Übersicht nennt die häufigsten Fehler:

  1. kein Hinweis auf Totalverlustrisiko, fehlende Eignung zur Altersvorsorge, lediglich das physische Untergangsrisiko des Schiffes wurde benannt
  2. kein Hinweis auf jederzeitige Verkaufsmöglichkeiten wegen Mindestlaufzeiten der gesellschaftsrechtlichen Beteiligung, die danach nicht auf einem geregelten Zweitmarkt für "gebrauchte" Fondsbeteiligungen veräußert werden können
  3. keine Informationen über konjunkturell bedingte Risiken schwankender Charterraten wegen massiven Ausbaus der weltweiten Containerflotte
  4. keine Information über Gewinne von Gründungsgesellschaftern
  5. versteckte und verschleierte Informationen über Verwendung der Anlegergelder, es ist nicht klar, wie viel in die Substanz und wie viel in Kosten und Dienstleistungen investiert wird
  6. keine Informationen über die wahre Natur der Ausschüttungen, Ausschüttungen sind keine Gewinne
  7. keine Informationen über Verflechtungen und Beteiligungen der „Hintermänner“ des Fonds, um Interessenkonflikte zu erkennen, keine Informationen über Betriebskosten und Fremdwährungsrisiko
  8. keine Infomationen über Rückvergütungen und Provisionen

Angebot         Unsere Kanzlei tritt seit Jahren in solchen und ähnlichen Fällen erfolgreich für die Belange geschädigter Anleger ein. Gern stehen wir Ihnen für ein kostenfreies Erstgespräch zur Verfügung, in dessen Rahmen erste orientierende Einschätzungen auch hinsichtlich der zu erwartenden Kosten gegeben werden. Sie können zur Vorbereitung darauf unseren Fragebogen anfordern oder hier downloaden. Selbstverständlicher Bestandteil unserer Vertretung von Anlegerinteressenten ist für Rechtsschutzversicherte die Übernahme der Deckungsanfrage und des sonstigen Schriftverkehrs mit den Versicherern.

Jens Reime
Fachanwalt für Versicherungsrecht und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Innere Lauenstraße 2 / Eingang Heringstraße
02625 Bautzen
Tel. / Fax: 03591 29961 - 33 / - 44
www.rechtsanwalt-reime.de
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Jens Reime - Anwalt für Bank- & Kapitalmarktrecht

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